Diet (User)
Junior Boarder
Posts: 30
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Mikroökonomik- nächstes Semester 1 Month, 1 Week ago
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Hallo.
Ich habe eine Frage. Ich werde im nächsten Wintersemester erneut die Vorlesung Mikroökonomik besuchen müssen. Allerdings ist das nun meine letzte Chance.
Ich habe es schon letztes und vorletztes Jahr ohne Erfolg versucht.
Mich würde nun interessieren, wieso ein Dozent, der mehrfach extrem schlecht evaluiert wurde, jene Veranstaltung erneut halten darf?
Verstehen sie mich bitte nicht falsch, aber es geht hier um meine Zukunft. Und die Klausurergebnisse der letzten Jahre sprechen wohl Bände.
Würde mich über konstruktive Antworten freuen.
Grüße
Dietmar
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Malet (User)
Senior Boarder
Posts: 41
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Re:Mikroökonomik- nächstes Semester 1 Month ago
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Ich finde Du hast völlig recht. ich habe die Klausur zwar bestanden, stimme Dir aber in Deiner grundsätzlichen Kritik zu. Herr Schnedler kann einfach nicht lehren. Er mag in der Forschung gut aufgehoben sein, in der Lehre ist er fahl am Platze. Er macht viel didaktisches Brimborium, mit Zwangsmaßnahmen und Unsinn wie mid term exam und ich weiß nicht was. Das Schlimmste ist , er hält sich für ganz toll. Im Ergebnis sind seine Klausdurchschnitte miserabel und rechtfertigen das Trara nicht. Ich finde auch, er sollte nicht Mikro machen, sondern eine fortgeschrittene Veranstaltung z.B. im Master. Vielleicht kommt es da nicht so auf Lehrfähigkeit an.
Viel Glück im letzten Versuch.
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Re:Mikroökonomik- nächstes Semester 2 Weeks, 6 Days ago
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Hi,
generell ist vielleicht erstmal anzumerken, dass Herr Schnedler keine schlechten Evaluationsergebnisse hatte, sondern wie alle Mikrovorlesungen davor im Mittelfeld liegt.
Zwangsmaßnahmen gibt es in dem Sinne auch nicht (abgesehen von der mid-term Klausur, die jedoch viele als angenehm empfunden hatten und man zudem zum 2. Termin die Klausur "normal" schreiben konnte), da es sich lediglich um Bonuspunkte handelt.
Auch die Klausurdurchschnitte waren wie immer davor und nicht miserabel.
Ich würde generell darum bitten von Verallgemeinerungen abzusehen, da die Bewertung der Lehrfähigkeit sicherlich kein objektives Kriterium ist.
Zusätzlich ist es erwähnenswert, dass Herr Schnedler stets an einer Verbesserung der Vorlesung bemüht ist und hierbei auch auf Ratschläge der Fachschaft und anderer Studierender eingeht.
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Malet (User)
Senior Boarder
Posts: 41
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Re:Mikroökonomik- nächstes Semester 2 Weeks, 5 Days ago
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Hi Dominik,
ich verstehe nicht, warum Du (oder die Fachschaft als Ganzes) Herrn Schnedlers Methodik verteidig(s)t. (Eigeninteresse?) Wenn seine Eval im Mittelfeld liegt wie bisher Mikro auch, dann ist er eben nicht gut. Und wenn die Ergebnisse so sind wie immer (bei Herrn Bell z.B.), dann bringt sein didaktisches ChiChi eben nichts. Mehr habe ich nicht behauptet. Außerdem kannst Du mir nicht erzählen, dass Du ihn wirklich für einen begnadeten akademischen Lehrer hälst. Das ist er schlicht nicht. Er ist gut in der Forschung und sollte forschungsbasierte Lehre machen.
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Re:Mikroökonomik- nächstes Semester 2 Weeks, 5 Days ago
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Ich persönlich finde seine Art zu lehren tatsächlich angenehmer als in den anderen gewöhnlich gestalteten Vorlesungen und fühle mich dadurch auch besser vorbereitet, auch wenn sich das nicht unbedingt in der Note ausdrückt.
Andere in der Fachschaft sehen das anders und es ist nicht so, dass ich hier im Namen der Fachschaft sprechen könnte, da diese eben aus vielen verschiedenen Personen besteht. Manchen passt es, anderen nicht. Das gilt für alle Studierende und spiegelt sich eben auch in der Eval wieder. Nur weil ich das so gesagt habe heißt das lange noch nicht, dass die Fachschaft oder irgendwelchen Interessen außer denen aller Studierender irgendwelche Methoden verteidigen würden.
Was man jedoch nicht abstreiten kann ist, dass sich Herr Schnedler sehr engagiert und einsetzt um die Lehre so gut wie möglich zu gestalten. Das ist mehr, als die meisten anderen Dozenten bereit sind zu tun.
Ihn aufgrund einer durchschnittlichen Eval bzw durchschnittlicher Noten jedoch als schlechten Dozenten bzw als unfähig zu lehren zu bezeichnen, ist einfach nicht fair und auch nicht angebracht. Insbesondere da er erst das 2. Jahr diese Vorlesungen gehalten hat und wie gesagt stets daran interessiert ist, diese zu verbessern und auf die Einwände der Studierenden zu hören.
Jeder darf über seine "Art" denken, was er oder sie will, jedoch kann man diese Meinung eben nicht verallgemeinern und auf alle übertragen, das ist alles was ich in meinem ersten Post sagen wollte (neben der Ausräumen der falschen Behauptungen die du aufgestellt hast bzgl des Notenschnittes).
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Glaezn (User)
Expert Boarder
Posts: 80
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Re:Mikroökonomik- nächstes Semester 2 Weeks, 4 Days ago
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Geht die Diskussion jetzt schon wieder los? FYI: Ich hatte genau diese Diskussion mit Diet(mar) schon einmal vor ca. einem Jahr und am Ende hab ich so ziemlich einstimmige Unterstützung für meine Aussage bekommen, dass Diet sich mal nicht so anstellen soll (daher stammen die vielen schlechten Karmapunkte bei Diet).
Ich unterstütze also grundsätzlich was Dominik hier bereits gesagt hat und möchte noch ein paar Punkte dazufügen:
1) Es gibt Fächer (wie Mathe oder Statistik) bei denen ich es nachvollziehbar finde, dass manche ihre Probleme haben und auch durchaus ein- oder zweimal durchfallen. Aber Mikro? Das ist DAS elementare volkswirtschaftliche Fach. Wenn Diet jetzt also schon beim dritten Versuch die Knie schlottern sollte er sich mal ernsthaft fragen ob er als VWLer geeignet ist. Mindestens eine 4,0 MUSS in Mikro auch bei einem Dozenten mit dem man nicht so ganz klar kommt IMMER drin sein (meiner Meinung nach).
2) Jetzt behaupten viele, dass die Klausuren von Wendelin besonders schwer seien bzw. beklagen sich über die schlechten Noten. Ich erinnere mich aber noch ziemlich genau an die Klausur die ich bei ihm geschrieben hatte (WS 08/09 1. Termin) und an Fragen wie "Nennen Sie ein Beispiel für einen Pareto-ineffizienten Zustand und erklären Sie wie man von dort zu einem Pareo-optimalen Zustand kommen könnte". Also wirklich, das ist doch geradezu lachhaft. Das sind Fragen, die man bereits nach der "Einführung in die PÖ" im 1. Semester beantworten kann. Entsprechend ist es dann (zusammen mit den Bonuspunkten)auch eine sehr gute Note geworden. Neben den beiden Recht-Klausuren fand ich das ganz ehrlich die einfachste Klausur im gesamten Studium.
3) Mehrere Komilitonen von mir, die im WS 08/09 mit Wendelin noch überhaupt nicht zurecht kamen und die Klausur damals nicht mitgeschrieben hatten oder durchgefallen sind haben mir einstimmig berichtet, dass Wendelin auf Kritik eingegangen ist und sein Kurs im WS 09/10 sehr viel besser war. So hätte er auch vermehrt mal mathematische Beispiele gebracht, etc.
Abschließend finde ich es noch wichtig zu betonen, dass ich auch kein großer Fan von Wendelins System bin. Ich mag das klassische Vorlesung/Übung-Modell auch mehr weil es ganz einfach "gemütlicher" ist. Mein Botschaft ist vielmehr: Reißt euch mal zusammen! Die Klausuren bei Wendelin SIND machbar. Man KANN auch gute Noten erreichen. Und man MUSS als VWLer auch ganz einfach den Anspruch an sich haben, Mikro auch bei einem unbequemen Dozenten zu bestehen
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